Aufgabe
Das Konstruktive Projekt im Semester IV umfasste für uns die Planung und konstruktive Ausarbeitung eines Neubaus für eine zweizügige, klimapositive Grundschule mit Mensa und Außengelände in der Stadt Rerik.
Ziel war die Entwicklung eines nachhaltigen, wirtschaftlichen und modular vorgefertigten Gebäudekonzepts, das auf aktuelle pädagogische Anforderungen reagiert und in die städtebauliche Neuordnung eines geplanten Sanierungsgebiets eingebunden ist. Die Schule sollte als zentraler Bildungs- und Begegnungsort mit öffentlicher Mehrfachnutzung dienen und hohe Anforderungen an Funktionalität, Energieeffizienz und Gestaltungsqualität erfüllen.
Ziel war die Entwicklung eines nachhaltigen, wirtschaftlichen und modular vorgefertigten Gebäudekonzepts, das auf aktuelle pädagogische Anforderungen reagiert und in die städtebauliche Neuordnung eines geplanten Sanierungsgebiets eingebunden ist. Die Schule sollte als zentraler Bildungs- und Begegnungsort mit öffentlicher Mehrfachnutzung dienen und hohe Anforderungen an Funktionalität, Energieeffizienz und Gestaltungsqualität erfüllen.
Umsetzung
Der Entwurf interpretiert die Grundschule bewusst als Pavillonschule und bricht damit mit der im Semester dominierenden Vorstellung eines kompakten Schulgebäudes. Statt eines monolithischen Baukörpers entsteht ein Ensemble aus eigenständigen Lernpavillons, die sich zu einem offenen, durchgrünten Bildungsquartier fügen.
Thematisch spannte sich das Projekt über das gesamte Semester von der städtebaulichen Analyse und Konzeptentwicklung, über Raumorganisation, Tragwerks- und Energiekonzepte, bis hin zur konstruktiven Durcharbeitung auf Werkplanungsebene.
Thematisch spannte sich das Projekt über das gesamte Semester von der städtebaulichen Analyse und Konzeptentwicklung, über Raumorganisation, Tragwerks- und Energiekonzepte, bis hin zur konstruktiven Durcharbeitung auf Werkplanungsebene.
Wegführung
Gebäudenutzung
Gebäudeanordnung
öffentlich
halböffentlich
privat
Das Nutzungskonzept der Pavillonschule gliedert das Schulensemble in öffentliche, halböffentliche und private Bereiche, die funktional und räumlich aufeinander aufbauen. Den öffentlichen Mittelpunkt bildet der Mehrzweckraum mit Aula- und Mensafunktion, der sowohl für den Schulalltag als auch für Veranstaltungen der Gemeinde genutzt werden kann. Gemeinsam mit Foyer, Küche und den angrenzenden Außenbereichen entsteht ein offener Treffpunkt, der die Schule als sozialen Mittelpunkt im Quartier verankert.
Der halböffentliche Bereich vermittelt zwischen dem öffentlichen Stadtraum und den geschützten Lernbereichen. Hier befinden sich gemeinschaftlich genutzte Funktionen wie Foyers, offene Erschließungszonen sowie Musik- und Werkräume. Diese Bereiche dienen nicht nur der Erschließung, sondern fördern durch ihre offene Gestaltung den Austausch, projektorientiertes Arbeiten sowie Orientierung und Begegnung innerhalb des Schulensembles.
Die privaten Bereiche werden durch die einzelnen Lernpavillons gebildet. Jeder Pavillon funktioniert als eigenständiges Lerncluster mit zwei Klassenräumen, die über einen zuschaltbaren Gruppenraum flexibel miteinander verbunden werden können. Ein zentrales Foyer mit Garderobe, WC und Lerntreppe organisiert den Übergang zwischen Innen- und Außenraum und stärkt die Identifikation mit dem jeweiligen Lernhaus. Die modulare Bauweise ermöglicht eine spätere Erweiterung oder Umnutzung, während offene Lernlandschaften im Obergeschoss und differenziert gestaltete Außenräume vielfältige Möglichkeiten für individuelles Lernen, Aufenthalt und gemeinschaftliche Begegnung schaffen.
EG
1. OG
2. OG